LegaFund Insights
Insights
Analysen zu Prozessfinanzierung, Retrocession Recovery und Private Capital – mit Schweizer institutioneller Sorgfalt.
Retrozessionen: offene Fragen und aktuelle Debatten
Execution Only bleibt die zentrale offene Frage. Der Beitrag fasst kantonale Divergenzen, dogmatische Streitpunkte (Interessenkonfliktprävention vs «Nichtbereicherung»), Abgrenzungen zu genuinen Drittleistungen und das Spannungsfeld Aufsicht/Zivilrecht zusammen.
Retrozessionen in der Praxis: Implikationen für Privatbanken und Kunden
Praktischer Leitfaden: Retrozessionen als Incentive-Risiko steuern, Geschäftsmodelle segmentieren, gerichtsfeste Offenlegung umsetzen, Verzichte/Repapering dokumentieren und Nachfragen operationalisieren—basierend auf Abegglens 2024-Einordnung.
Verjährung von Retrozessionsansprüchen: quellenbeschränkte Notiz
Die Quelle enthält keine materiellen Verjährungsfristen. Diese quellenbeschränkte Notiz zeigt, welche Zeitdimension Abegglen tatsächlich behandelt: rückwirkende Verzichte, gestaffelte Offenlegung, Frageobliegenheit und jährliche Bandbreiten.
Wann ist ein Retrozessionsverzicht gültig? Anforderungen an die informierte Zustimmung
Wann ist ein Retrozessionsverzicht wirksam? Der Beitrag bündelt die von Abegglen dargestellten Mindestangaben, das Verständnis der «Eckwerte», die Akzeptanz von Bandbreiten-Offenlegung sowie die Konsequenzen für AGB und Repapering.
Retrozessionen: Timeline der Bundesgerichtspraxis und Rechtsfolgen
Vom ersten Leitentscheid (2006) über den informierten Verzicht (2011) bis zu den Klarstellungen 2024 zu «Eckwerten», industrieüblicher Offenlegung und rückwirkenden AGB-Verzichten: Diese Timeline zeigt, was geklärt ist und was offen bleibt.
Retrozessionen im Schweizer Recht: rechtliche Grundlagen
Art. 400 OR bildet den dogmatischen Anker der Retrozessions-Herausgabepflicht. Der Beitrag erläutert inneren Zusammenhang, Interessenkonfliktprävention und weshalb das Geschäftsmodell (Vermögensverwaltung, Beratung, Execution Only, Depot) entscheidend ist.